Flügel | Klavier | E-Piano

Einer der Größten seines Fachs (Skulptur von Ottmar Hörl)

Welches der drei Instrumente man sein Eigen nennt, spielt eigentlich keine Rolle. Jedes für sich hat Vor- und Nachteile. Puristen schwören natürlich auf ein Naturinstrument. Das tue ich eigentlich auch, aber ein E-Piano ist trotzdem weitaus besser als sein Ruf. Eins ist aber ganz klar: will man Klavier lernen, braucht man auch ein Instrument mit einer Klaviertastatur (88 gewichtete Tasten), ein Keyboard ist aufgrund der Tastatur (61 Plastiktasten) völlig ungeeignet.

Neben der Spieltechnik und dem Notenlesen haben auch Improvisation und Harminielehre einen festen Platz im Unterricht. Die Gewichtung der einzelnen Baustein ist aber extrem abhängig von Alter und Ehrgeiz der Schüler*innen. So oder so, ich schaue schon gerne über den Tellerrrand der Lehrbücher und versuche immer wieder auch neue Themen einfliessen zu lassen.

Typisches Notenbild

Das Besondere beim Notenlesen ist, dass man die Noten in zwei Notenschlüsseln lesen können muss - Violin- und Nassschlüssel. Das hängt mit dem großen Tonumfang des Instruments zusammen. So etwaas kommt nur noch bei der Kirchenorgel vor, alle anderen Instrumente kommen eigentlich mit einem Notenschlüssel aus. Abschrecken lassen sollte man sich dennoch nicht, da man ja das Notenlesen in kleinen Schritten lernt.