Kirchenorgel

Ausgestellter Orgel-Spieltisch in der „St. Patrick's Cathedral“ in Dublin

Der Unterricht richtet sich an alle, die zum einen über Vorkenntnisse am Klavier oder auch E-Orgel/Keyboard haben, Noten im Violin- und Bassschlüssel sicher lesen können und zum anderen Gottesdienste musikalisch an der Orgel begleiten möchten. Was zu den bisher erlenten Spieltechniken neu hinzukommt, ist das Pedalspiel mit beiden Füßen. Zwei Okatven im Bass warten darauf richtig getreten zu werden. Und das ist eben auch das Besondere am Orgelspiel: alle vier Gliedmaßen kommen zu Einsatz.

Das Fußpedal mit Bass-Power über mehr als zwei Oktaven

Daher steht am Anfang das Erlernen des Pedalspiels. Damach geht es hauptsächlich um die Musik im Gottesdienst: Vor- und Nachspiel aus meist klassischer Literatur, Begleitung liturgischer Gesänge sowie Choralbegleitung inkl. passender Intonationen. Weitere Schwerpunkte sind das Kennenlernen des Instruments und der richtige Einsatz der klanglichen Möglichkeiten. Neben dem „was sein muss“, sollen auch Harmonielehre und Improvisation eine wichtige Rolle spielen.

Da kommt also schon einiges zusammen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber versprechen, dass es sich wirklich lohnt. Abends in einer spärlich beleuchteten leeren Kirche zu üben hat schon was. Und dann irgendwann den ersten Gottesdienst zu orgeln ist etwas wirklich Erhebendes. Ok, mit den Arbeitszeiten muss man schon klarkommen und reich wird man auch nicht, aber das Gefühl dieses mächtoge Instrumen mehr oder weniger zu beherrschen ist unbeschreiblich schön.